
Gut ausgerüstet. Mehr draußen erleben
Draußen braucht es oft gar nicht viel – aber das Richtige. Hier findest du Inspiration, praktische Tipps und passende Ausrüstung für deine nächsten Abenteuer beim Wandern, Campen und Kochen unter freiem Himmel.



Wandern & Trekking
Für mich ist Wandern viel mehr, als einfach nur von A nach B zu kommen. Zu Fuß unterwegs zu sein bedeutet, sich Zeit zu nehmen, die Umgebung bewusster wahrzunehmen und Orte zu entdecken, zu denen man meistens nur zu Fuß hinkommt.
Dabei muss es nicht immer gleich die große Mehrtagestour sein. Manchmal reicht schon eine kleine Wanderung durch den Wald, ein unbekannter Weg oder ein schöner Platz mit Aussicht. Gleichzeitig liebe ich aber auch längere Touren, bei denen der Rucksack gepackt wird und man für ein paar Tage einfach draußen unterwegs ist. Einfach gehen, die Ruhe und die Natur aufsaugen und wieder ein bisschen mehr bei sich ankommen.
Gerade beim Wandern und Trekking merkt man schnell, welchen Unterschied die richtige Ausrüstung machen kann. Ein gut sitzender Rucksack, vernünftige Schuhe und zuverlässiger Wetterschutz können eine Tour deutlich angenehmer machen – und trotzdem muss nicht immer alles das teuerste oder neueste Equipment sein.
Für Tageswanderungen, bei denen etwas mehr Ausrüstung mitkommt, aber auch für kurze Trekkingtouren, begleitet mich häufig mein Osprey Kestrel 38. Mit seinen 38 Litern habe ich beispielsweise bei Tagestouren genügend Platz, wenn ich unterwegs auch meine Kochsachen dabeihaben möchte.
Gleichzeitig ist er für mich groß genug für kurze Trekking- und Hüttentouren, wie beispielsweise meine dreitägige Hüttentour am Aletschgletscher. Für solche Touren gefällt mir die Größe besonders gut: genug Platz für alles Wichtige, ohne gleich mit einem riesigen Trekkingrucksack unterwegs zu sein.
Das Schlafsackfach ist groß genug für einen dünnen Daunenschlafsack, das Zelt lässt sich gut an den Gurten außen am Rucksack befestigen und die Halterung für Wanderstöcke finde ich super praktisch. Zusätzlich nutze ich das dafür vorgesehene Fach am Rücken mit einer Trinkblase.
Und nicht nur der richtige Rucksack macht einen Unterschied – auch darauf, wie man ihn packt, kommt es an. Globetrotter hat dazu einen hilfreichen Artikel mit 6 Tipps zum richtigen Rucksackpacken zusammengestellt.
Neben einem passenden Rucksack gibt es natürlich noch ein paar Dinge, auf die ich beim Wandern nicht verzichten möchte. Gute Wanderschuhe gehören für mich genauso dazu wie zuverlässiger Wetterschutz und Kleidung, die zur jeweiligen Tour und Jahreszeit passt. Gerade draußen kann sich das Wetter schließlich schneller ändern als gedacht.
Dabei muss die Ausrüstung für mich nicht immer besonders technisch oder teuer sein. Viel wichtiger ist, dass sie zur geplanten Tour passt, bequem ist und ihren Zweck erfüllt. Ob leichte Tagestour, Hüttentour oder mehrtägiges Trekking – je nach Vorhaben können die Anforderungen schließlich ganz unterschiedlich sein.
Outdoor-Küche
Draußen in der Natur ein Feuer zu machen und darauf etwas zu kochen, hat für mich einen ganz besonderen Wert. Statt einfach den Herd einzuschalten, arbeitet man mit dem, was einem die Natur zur Verfügung stellt – und genau das macht für mich einen großen Teil des Erlebnisses aus.
Aktuell begleitet mich dabei häufig eine kleine zusammenklappbare Gusseisenpfanne, die ich in Schweden gekauft habe. Sie ist zwar nicht gerade ein Leichtgewicht, landet aber trotzdem immer wieder im Rucksack. Besonders an ausgewiesenen Feuer- und Grillstellen liebe ich es, ein kleines Kochfeuer zu machen und mein Essen direkt darüber zuzubereiten. Ein bisschen selbst gemachtes Fladenbrot, eine kleine Kartoffel-Pilz-Pfanne – und der Abend ist gerettet.
Ein ähnliches Modell meiner Pfanne gibt es von Origin Outdoors bei Globetrotter. Dort findet ihr auch ein gusseisernes Waffeleisen. Vielleicht nicht unbedingt ein Muss für die nächste Trekkingtour, aber definitiv eine ziemlich leckere Art, einen Abend am Feuer zu verbringen. 😉
Außerdem findet ihr bei Globetrotter weitere Gusseisenpfannen und Kochgeschirr, z. B. von Petromax, sowie besonders leichte Kochutensilien, beispielsweise von Sea to Summit. So findet sich sowohl für gemütliches Kochen am Feuer als auch für Touren, bei denen jedes Gramm zählt, die passende Ausrüstung.
Und auch wenn Feuer machen erst einmal einfach klingt: Ein gutes Kochfeuer zu entzünden und vor allem über längere Zeit am Laufen zu halten, ist manchmal gar nicht so leicht. Noch ein mal eine ganz andere Herausforderung ist es, ohne Feuerzeug oder Streichhölzer überhaupt erst eine Flamme zu entfachen. Gerade in einer Survival-Situation kann es entscheidend sein, verschiedene Möglichkeiten zu kennen, mit den vorhandenen Mitteln ein Feuer zu entfachen.
Du möchtest verschiedene Feuertechniken kennenlernen und erfahren, wie sich auch ohne Feuerzeug ein Feuer entfachen lässt? Dann findest du hier ein E-Book, das sich genau mit diesem Thema beschäftigt.




Camping & Draußenschlafen
Eine Nacht draußen gehört für mich zu den schönsten Möglichkeiten, Natur wirklich zu erleben. Entscheidend sind für mich dabei ein zuverlässiges Zelt und ein gutes Schlafsystem.
Ich selbst bin aktuell mit dem MSR Hubba Hubba NX unterwegs. Mir gefällt besonders, dass ich das Zelt bei gutem Wetter auch ohne Außenzelt aufbauen kann und so trotzdem geschützt, aber noch näher an der Natur schlafe. Dazu kommen das geringe Gewicht und das kleine Packmaß. Dank der zwei Apsiden findet auch Asoka einen geschützten Schlafplatz, wenn wir mal zu dritt unterwegs sind.
In Deutschland nutze ich das Zelt auf ausgewiesenen Trekkingplätzen und achte darauf, die jeweiligen Regeln vor Ort einzuhalten.
Mein Hubba Hubba NX ist bei Globetrotter aktuell nicht erhältlich. Dort findet ihr aber einige andere Modelle von MSR – darunter leichte Trekkingzelte sowie spezielle Bikepacking-Varianten. Einige der neueren Modele bieten auch viele weitere kleine Gadgets wie Wäscheleine und Netztasche im Zelt. Wer das Konzept meines Zeltes spannend findet, kann sich dort also auf jeden Fall einmal umschauen.
Da ich ja irgendwie alles spannend finde, was an Outdoor-Ausrüstung aus Skandinavien kommt, gibt es noch eine Marke, die mich besonders begeistert: Nordisk.
Vor allem die Trekkingzelte finde ich aufgrund ihres teilweise sehr geringen Gewichts und kleinen Packmaßes spannend. Persönliche Erfahrungen mit Zelten oder anderer Ausrüstung von Nordisk habe ich bisher noch nicht gesammelt – ein Trekkingzelt der Marke steht für zukünftige Touren aber definitiv auf meiner Wunschliste.
Falls du Nordisk noch nicht kennst, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die verschiedenen Zelte und die weitere Outdoor-Ausrüstung.